Wind o Wind

Erst drückt er, dann zieht er, mehr und mehr
Er stoppt kurz, dann weiter, weiter so sehr
Er dreht sich und türmt sich hoch bis zur Böh
dann fällt er und wirbelt stärker denn je

Auf Biegen und Brechen winden sich Äste
der berstende Baum schreit sein Geächze
hinaus, zu fühlen, sich wundernd erneut
Wind o Wind was schaffst du noch heut

Gar nichts mehr dachte sich weise der Wind
genug von alldem und stürmt nun mit Sinn
er fegte hinweg die fremden Kohorten
die Ruhe kam heim, dann flogen die Korken.

05. Juni 2014 von Herr Einzel
Kategorien: Verse + Haikus | Schreibe einen Kommentar

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